Klein, fein und LCHF – Die Kladkakkaminigugls

**dieser Beitrag enthält Werbung**

Hallo ihr Lieben, auch heute gibt es nichts genähtes, auch nichts gestricktes, nichts gebasteltes, sondern – wieder etwas gebackenes 🙂
Kommen wir auch direkt zum Grund des Postings: Die Minigugl. Beim Stöbern im LCHF-Forum stieß ich auf einen in Schweden sehr beliebten Kuchen namens Kladkakka (bedeutet soviel wie „nicht durchgebacken“), der auf den ersten Blick ganz leicht aussah und nur wenige Zutaten enthält. Sofort stand fest: Den will ich backen.

Da ich mich und mein Schleckermäulchen ja aber kenne, wusste ich, dass ein normal großer Kuchen nicht lange halten würde und ich dann ganz schnell an meine Kohlenhydratgrenze von 20g KH/Tag kommen könnte. Also entschied ich mich, den Teig einfach in kleine Silikon-Guglhupfformen zu füllen (bislang besitze ich diese und diese hier von Tchibo), was sich im Nachhinein als Vorteil erwiesen hat.

Kladkakkagugl (ergibt 15  Mini-Gugl bzw 6 größere):

Zutaten

100 gr dunkle Schokolade (70% oder noch dunkler)
100 gr Butter
2 Eier
1/2 Vanillestange (oder etwas Extrakt aus einer Vanillemühle)
1 EL Kakao
1 EL Backpulver
15g gemahlene Mandeln (binden den Teig für die Gugl besser ab)
evtl. etwas Süße (Stevia, Erythrit, Xucker, oder wer nicht auf die Linie gucken muss: Zucker)
Mini-Guglsilikonform
evtl. einen Spritzbeutel ohne Tülle mit kleinem Loch

Und so gehts:
Den Ofen auf 160°C vorheizen. Butter und Schokolade in einem Topf oder über dem Wasserbad schmelzen lassen. Währenddessen die Vanilleschote auskratzen und zusammen mit der Süße zu den Eiern geben (alternativ der Vanillemühle ein paar Runden gönnen). Diese nun schaumig aufschlagen, anschließend den Kakao einrühren.

1

Wenn Butter und Schokolade geschmolzen sind, zügig unter die Eimasse rühren. Zum Schluss das Backpulver und ggfalls die Mandel einrühren. Den Teig nun zügig in die Springform oder die Minigugl füllen (hierbei hat sich die Verwendung des Spritzbeutels als sehr hilfreich erwiesen!).

2 3

Die Kladkakka-Minigugl im Ofen etwa 15 Minuten backen. Danach 10 Minuten in der Form lassen und anschließend stürzen. Nach dem Auskühlen kann man die Gugls dann LCHF-konform beispielsweise mit einer großen Portion Sahne & etwas Beerenfrüchten servieren, oder sich leckere Toppings überlegen. So hatte ich zu einer Geburtstagsfeier Kladkakka mit einer Orangen-Frischkäse-Joghurtcreme und Himbeeren serviert – kam bei den Gästen sehr gut an.

Kladkakkagugl mit Orangen-Frischkäse-Joghurtcreme und Himbeeren
Kladkakkagugl mit Orangen-Frischkäse-Joghurtcreme und Himbeeren

Fertig ist ein leckeres, lchf-konformes Kaffeekränzchen. Wer keine Miniguglform besitzt, kann den Teig auch in eine gefettete Springform (max. 24cm) geben und bis zum gewünschten „Klitschgrad“ backen, je nachdem, wie fest/flüssig man den Teig haben möchte. Die Schweden essen den Kladkakka wohl in ziemlich klebriger Konsistenz, davon war ich aber nicht so begeistert, da ich einen Teil der kleinen Happen direkt nach dem Auskühlen im Froster deponiert hatte. So hat man schnell ein paar Gugl zur Hand, falls sich spontaner Besuch anmeldet oder man etwas Abwechslung am Frühstückstisch haben möchte.
Viel Spaß beim Nachbacken 🙂

Advertisements

4 Kommentare zu „Klein, fein und LCHF – Die Kladkakkaminigugls

Gib deinen ab

  1. Liebe Steffi, süß sehen deine Kladdkakagugl aus. Wörtlich übersetzt heißt Kladdkaka Schmier- oder Klebekuchen oder auch Matschkuchen 🙂 Ich habe mal einige Zeit in Schweden gelebt und kannte das Rezept bis jetzt nur traditionell mit Kakao. Hat der Kuchen weniger Kohlenhydrate, wenn Schokolade anstatt Kakao genommen wird oder ist es lchf wegen dem Weglassen oder Ersatz von Zucker?
    Liebe Grüße

    Gefällt mir

    1. Hallo,
      LCHF wird er allein schon durch das Weglassen des Zuckers und der Verwendung von hochprozentiger Schokolade. Würde man ausschließlich Kakao verwenden, wäre der Kladkakka noch mehr lchf-tauglich – da hast du völlig recht. Mir persönlich schmeckt er mit Schokolade aber besser, da er nach meinem Empfinden einfach saftiger wird. Wobei sich da durchaus Freiraum ergibt zum experimentieren mit anderen Mengenangaben oder optionalen Zutaten… Danke für den Gedankenanstoß 😉

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: