Jolifin CarbonColors – ein Selbstversuch, 1.Akt

Hallo ihr Lieben,

wie ich ja in diesem Intro-Blogpost zur neuen Rubrik schon habe anklingen lassen, fechte ich ja so manchen Kampf mit meinen Fingernägeln. Da ich längere Zeit eher abstinent in Sachen Kosmetiktrends (und das auch gerade im Bereich der Nägeltrends und -neuheiten) war ich doch sehr neugierig, als ich vor ein paar Wochen via Internet auf die sogenannten UV-Lacke stieß.

Moment mal, UV-Lack? Was soll das denn sein?
Um meine Fragen zu beantworten, wälzte ich Google und YouTube und kam zu folgendem Ergebnis: UV-Lacke sind sowohl in Anwendung und Endergebnis eine Mischung aus dem klassischen Nagellack und einer Gelmodellage. (!! Diese Annahme stammt von mir!!)
Nach langem Überlegen und Abwägen entschied ich mich (eigentlich), mir das relativ kostengünstige Einsteigerset für French Manicure von Jolifin (erhältlich bei Prettynailshop24.de ) zuzulegen.
Bis ich aber dazu kam, mir das Set zu bestellen, bot eine Nagelfee im Nachbarort meines Freundes Shellacmaniküren mit ebenden Produkten von Jolifin an. Da dachte ich mir: „Na, dann probier ich das doch erstmal im Nagelstudio aus, wer weiß ob das Zeug überhaupt was taugt!“ Gesagt, getan, am 21.Juni hatte ich dann den Termin, für 20€ kann man ja nun nicht allzu viel kaputt machen. Nunja, direkt im Anschluss folgte die Härteprobe: 5 Tage Festival mit Zeltauf- und abbau, Be- und Entladen unserer GlamourCamping-Ausstattungshänger, Spülen des Geschirrs, und und und – das Fazit: Er-nüch-ternd.
Bereits am Abend hatte ich erste Anzeichen von Liftings, die sich am nächsten Tag dann auch bewahrheiteten. Während der fünf Tage gingen nach und nach alle Nagelspitzen flöten, sodass nur noch der hintere Teil des Nagelbetts erhalten blieb. Satz mit X – dit war wohl nüschd.

Liftings und Abplatzungen der Studiomaniküre

 

Relativ resigniert kehrte ich also nach Hause zurück und puhlte die Reste von meinen Nägeln. Das soll es also gewesen sein mit dem ach so tollen UV-Lack, der bis zu drei Wochen halten soll, der angeblich kratz- und stoßfest ist? Aufgeben nach nur einem Versuch? NEIN! Das muss doch auch bei mir funktionieren! Also habe ich letztlich das (oben verlinkte) Einsteigerset bestellt und den Selbstversuch gewagt (ausschlaggebend für das Set war neben dem Preis auch das große Farbspektrum, das im Shop erhältlich ist – sowie ein Gutschein von 15€ Rabatt *ich sparfuchs, ich*).
Die Anwendungsweise ist ja vielfältig im Internet nachzulesen (Naturnagel vorbereiten, Base Coat, zwei Schichten Farblack, Top Coat und immer schön aushärten lassen), deswegen verzichte ich da jetzt mal drauf 😉

Und was soll ich sagen: nach 2 Stunden entspannter(!) Arbeit war das Werk geschehen – ich hatte UV-Nagellack auf den Fingern. Und ich war und bin begeistert. So sah das Endergebnis aus (hab leider nur ein Foto der rechten Hand gemacht):

der erste Versuch

 

Und gehalten hat dieser erste Versuch eine ganze Woche, in der ich alle alltäglichen Sachen wie Duschen, Abspülen, Aufräumen, Kochen, Arbeiten am PC etc. ohne besondere Rücksicht auf die Nägel praktiziert habe, bis mir an der rechten Hand beim Zeige- und Ringfinger größere Stückchen an der Nagelspitze weggebrochen sind.

Mein erstes Fazit:
Die Anwendung ist relativ einfach, klar kostet es bei jeder neuen Maniküre etwas mehr Zeit als gewöhnliches Lackieren, aber da die CarbonColors (zumindest bei mir) deutlich länger halten als gewöhnlicher Nagellack, ist es mir der Aufwand definitiv wert. Auch die Kosten halten sich, denke ich, noch in Grenzen.
Das Entfernen der Maniküre mit dem speziellen CarbonColors-Remover allerdings….ja, da brauch ich noch etwas Feinschliff. Ich hatte die Deckschicht wie empfohlen angeraut, zum Schutz vor dem Austrocknen meine umliegende Nagelhaut noch dick mit Vaseline eingeschmiert, ein Wattepad gut mit Remover getränkt und mit Hilfe von Alufolie um den jeweiligen Nagel gewickelt. Da auf dem Fläschchen keine genaue Einwirkzeit steht, sondern lediglich nur „einige Minuten“, versuchte ich nach 10 Minuten mein Glück – mit ernüchterndem Ergebnis. Wirklich viel gelöst hatte sich da noch nicht. Also die Wattepads nochmal getränkt, nochmal 10 Minuten rumgewickelt…ja, so langsam wird’s besser. Mit etwas Geknippel, Geknuppel und Gefeile gingen die CarbonColors dann irgendwann auch ab. Für einen erneuten Versuch habe ich mir jetzt mal die Jolifin RemoverCaps und eine 500ml-Flasche Remover bestellt, vielleicht wirkt es darin besser, da sich das Aceton nicht so leicht verflüchtigen kann. Vielleicht bringt das ja was, ich werde berichten 🙂

Direkt im Anschluss habe ich meine Nägel neu gemacht, diesmal mit nur einer Schicht des Farblackes Metallic White, da der schon sehr gut deckt, wie ich finde, und ich sowieso mit normalem Drogerielack drüberlackieren wollte. Das funktioniert nämlich sehr gut, dazu muss man nur etwas den TopCoat anmattieren, da halten normale Lacke auch sehr gut 😉

CarbonColors Metallic White – schimmert das nicht wundervoll? *_*

 

Gewählt habe ich diesmal:
-> O.P.I. Liquid Leather
-> Essence Waking up in Vegas (Shimmertopcoat)
-> Trend it Up! Matte TopCoat

wp-image-1528776601jpeg.jpeg

 

Advertisements

2 Kommentare zu „Jolifin CarbonColors – ein Selbstversuch, 1.Akt

Gib deinen ab

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: